Web-Standards bei Firefox und co.
Quelle: http://www.documentroot.net/internet/browser-web-standards
Heutzutage tummeln sich viele verschiedene Browser im Internet. Dort gelten allerdings Regeln, die vom W3C (World Wide Web Consortium) festgelegt werden. Diese Regeln sollen garantieren, dass dieselbe Webseite auf unterschiedlichen Browsern gleich aussieht. In diesem Artikel habe ich mal die wichtigsten Browser auf ihre Standardkonformität getestet.
~ Erster Test: Acid3 ~
Zum Test der unterstützen Standards eines Browsers hat das W3C die Acid-Tests geschrieben. Der aktuelle Test heißt Acid3 und wurde im April 2007 veröffentlicht. Er testet diverse Features der Rendering- und JavaScript-Engine und komprimiert die Ergebnisse in einer Punktzahl zwischen 0 und 100.
Die folgende Auflistung enthält die jeweils aktuellen Versionen der verbreiteten Browser.
| Firefox (Version 3.6) Der zur Zeit wohl beliebteste Browser. Firefox ist in seiner Grundform recht schlank und lässt sich über Plugins praktisch beliebig erweitern und den eigenen Bedürfnissen anpassen. Leider ist er auch sehr resourcenintensiv. In Sachen Standards ist Firefox immer vorne mit dabei. |
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| Internet Explorer (Version 8.0) Die aktuellste Version des IE besticht leider (wieder) durch außerordentlich schlechte Unterstützung der Web-Standards. |
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| Google Chrome (Version 5.0.307) Der Browser der mittlerweile reichsten Firma der Welt ist schlank, extrem schnell und flott zu bedienen. Google war schon immer ein Vorreiter in Sachen Standardkonformität und das haben sie bei ihrem Browser auch beibehalten. |
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| Opera (Version 10.10) Mein persönlicher Lieblingsbrowser. Er ist sehr schnell und bringt alle nützlichen Features bereits mit. Opera besticht außerdem durch ein äußerst intelligentes Caching und Speichermanagement. Standardkonformität war bei diesem Browser schon immer eine Richtlinie und er war bei den Acid-Tests immer vorne dabei. |
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| Safari (Version 4.0.5) Apples Standardbrowser für OS X zeigt, dass auch proprietäre Browser sich durchaus sehr gut an Standards halten können. |
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| Konqueror (Version 4.3.4) Konqueror ist der Allround-Datei-und-Internet-Browser von KDE und ist sozusagen der Vorgänger von Safari. Seine Stärke ist vor allem die nahtlose Integration in KDE. |
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| SRWare Iron (Version 4.0.280) Iron ist ein modifizierter Chrome, aus dem alle Funktionen entfernt wurden, die Informationen an Google liefern. Besonders geeignet ist er also für Personen, die sich Sorgen um ihre Privatsphäre machen und einen flotten, schlanken Browser wollen. |
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| SeaMonkey (Version 2.0.3) Der Nachfolger der Mozilla Application Suite. Seamonkey besteht aus einem Webbrowser und einem E-Mail-Client. |
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~ Zweiter Test: Sputnik ~
Das Sputnik-Projekt von Google hat sich zum Ziel gesetzt, die Konformität von JavaScript-Engines zu testen. Dabei werden ca. 5000 Tests ausgeführt, die Funktionen aus den ECMA-JavaScript-Spezifikationen testen. Getestet werden wieder die aktuellen Versionen der gängigen Browser. In folgender Zielscheibengrafik sind die Ergebnisse der Tests dargestellt:

~ Fazit ~
Bis auf eine wirklich erschreckende Ausnahme haben sich alle Browser sehr positiv entwickelt und legen viel Wert auf die einheitliche Umsetzung der W3C-Standards. Eine erfreuliche Entwicklung – und wenn Microsoft sich entscheidet, irgendwann mitzuziehen, dann sind wir den Spruch “Optimiert für Internet Explorer” vielleicht endgültig los und können alle unsere Lieblingsseiten in unserem Lieblingsbrowser anschauen.
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Das interessante/ironische hierbei ist das Opera (auch mein Favorit) am Besten abzuschneiden scheint, jedoch öfters Probleme mit Websiten hat, so dass ich auf Firefox ausweichen muss—noch ein Grund IE zu hassen. (Freilich bin ich noch bei Opera 9.x.)
Traurige Wahrheit… Ich entwickle ja selber Webseiten und oft sind es nur winzig kleine Details, die dazu führen, dass eine Seite in Opera falsch angezeigt wird. In 90% der Fälle ist es sogar so, dass alle anderen Browser einen Fehler machen und Opera den Standards entsprechend richtig rendert. Hilft leider wenig, wenn man die Seite nicht richtig bedienenen kann. Dabei würde es für die Entwickler nur minimalen Aufwand bereiten, die Seite kurz in Opera zu testen und eventuelle Probleme zu fixen.